Glauben & Leben
Als katholischer Bildungsträger führen wir für das Stadtdekanat eine Reihe von Veranstaltungen im Bereich „Glauben und Leben" durch. Schwerpunkte der offenen Kursangebote liegen auf den Themen der christlichen Sozialethik und dem interreligiösen Dialog.
Auf Dekanatsebene kooperieren wir u. a. mit den katholischen Gemeinden und Seelsorgebereichen, den katholischen Verbänden, dem Katholikenrat, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, der Evangelischen Stadtakademie Düsseldorf, der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, der Jacob-Teitel-Akademie und Community Organizing Deutschland.
Wenn Sie als katholische Gemeinde, Seelsorgebereich oder Verband Interesse an einer Zusammenarbeit mit uns haben, melden Sie sich gerne bei Frau Dr. Regina Plaßwilm, plasswilm@asg-bildungsforum.de, 0211 1740-176
Sehr gerne kooperieren wir mit Ihnen bei der Durchführung von Bildungsveranstaltungen, sei es bei Glaubenskursen, Veranstaltungen zu biblischen Themen, pastoralen Fragen, Themen der Spiritualität oder der Ökumene.
Lesung: Mein Streit mit Hirsch Rasejner. Paris 1948
Susanne Klingenstein (Harvard University, ursprünglich aus Deutschland) hat Mein Streit mit Hirsch Rassejner von Chaim Grade aus dem Jiddischen ins Deutsche übersetzt. Das Buch erscheint am 19.05.2026 im Jüdischen Verlag bei Suhrkamp. Frau Dr. Klingenstein wird im Rahmen einer Lesereise am 25. Juni Juni 2026 in der Jüdischen Gemeinde das Buch vorstellen.
Einführung und Moderation: Professorin Dr. Marion Aptroot, Institut für jüdische Studien, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf
Im August 1948 begegnen sich zwei Jugendfreunde zufällig in der Pariser Metro. In den 1930er Jahren studierten sie zusammen auf einer Jeschiwa in Bialystok. Der eine verließ die Jeschiwa, um Schriftsteller zu werden, der andere blieb. Beide überlebten den Krieg gegen die Juden unter entsetzlichen Umständen. In Paris sind sie vor die Frage des Weiterlebens, vor das »Danach« gestellt. Nach 70 bis 85 Millionen Toten, dem Grauen, das Menschen Menschen angetan haben, und der weitgehenden Zerstörung ihrer, unserer Welt. »Danach« scheint radikales Umdenken zu fordern. Der Schriftsteller kann nicht fassen, dass Hirsch nach der Ermordung von sechs Millionen Juden, darunter eine Million Kinder, noch fester an Gott glaubt, ja sogar eine Jeschiwa leitet. Hirsch hingegen kann nicht begreifen, dass Chaim, der Schriftsteller, noch immer an die Menschheit glaubt. Ein Dialog entspinnt sich, hart, werbend, bewegend, unerbittlich. Der Dialog hat für unsere Gegenwart nichts an Aktualität verloren.
| Kursnummer | 2601773022 |
| Beginn | Do., 25.06.2026, um 19:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort |
Düsseldorfer Synagoge, Zietenstraße 50, 40476 Düsseldorf |
| Kursleitung |
Dr. Susanne Dr. Klingenstein
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| Entgelt | 0,00 € |
| Bemerkungen | Bitte zur Kontrolle in der Jüdischen Gemeinde einen Ausweis mitbringen. Zusätzliche Anmeldung in der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf notwendig: www.jgdus/anmeldung.de |
Kurstermine
| Nummer | Datum | Raum / Ort |
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| 1 | Donnerstag • 25.06.2026 • 19:00 - 20:30 Uhr | Düsseldorfer Synagoge |